The Original Coba Maya Encounter – Alltournative – Erfahrungsbericht

Für den Besuch der Maya Ruinen von Coba haben wir uns entschlossen die Tour „The Original Coba Maya Eincounter“ beim wohl lokal führendem Anbieter „Alltournative, S.A. de C.V“ zu buchen. Diese Tour einhält die folgenden Bestandteile:

  1. Abseilen in eine Cenote
  2. 2x Zip-Lines
  3. Kanu fahren
  4. Maya Ritual
  5. Schwimmen in der Cenote
  6. Essen
  7. Besuch der Coba Ruinen

Somit war abseits des Besuchs eines der bedeutensten Geschichtsstätten Mexikos auch noch für etwas Action, Abenteuer und Verpflegung gesorgt.

Klar war unser primäres Ziel die „Nohoch Muul Pyramide“, dass wohl höchste restaurierte Bauwerk (auch das einzige, welches man erklimmen darf) der Maya hier in der Gegend mitsamt der archäologischen Fundstätten rund um Coba.

Pünktlich um 06:45 wurden wir in Cancun vor unserem Hotel dem RIU Palace Peninsula abgeholt.
Nach gut 2,5 Std Fahrtzeit kamen wir an einem natürlich belassenen Areal an, welches der Anbieter Alltournative für die Aktivitäten nutzte.

Nach einer kurzen Einführung und Erklärung wie der Tag verlaufen wird ging es auch schon los mit dem ersten Abenteuer.

Wir wurden ca. 10-15m tief in eine Cenote abgeseilt. Dabei rutschte dem einen oder anderem Teilnehmer dann doch das Herz in die Hose. Spaß gemacht hat es auf jeden Fall und die Aktivitäten sind auch, vorab gesagt, als hochgradig professionell gestaltet und sicher zu sehen. So seilt man sich zwar gefühlt selbstständig ab, aber zur Sicherheit hält jemand immer noch ein Notseil, das einem im Fall der Fälle auffängt.

Nachdem wir uns abgeseilt haben bekam man schon einen erstaunlichen Einblick in die Welt unterhalb des Dschungels. Diese Höhlensysteme / Cenote’s sind einfach nur wunderschön anzusehen, aber seht selbst.

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Nachdem wir uns abgeseilt haben, mussten wir wieder etwas hochklettern und ab ging es diesmal über 2 Zip-Lines auf denen man ordentlich Geschwindigkeit aufnahm. Die erste war über ein Stück Dschungel gespannt und die zweite über eine mit Wasser gefüllte Cenote. Eine dann doch leicht adrenalinfördernde Angelegenheit.

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Danach ging es eher gemächlicher zu indem wir ca. 20 min durch den nahezu naturbelassenen Dschungel wanderten und dann eine angenehme Strecke mit dem 2-Mann-Kanu bestreiten mussten. Zugegebenermaßen die wahrlich besten Kanu-Fahrer waren wir wohl nicht :). Der Wille zählt und am Ziel kamen wir trotzdem wohlbehalten an. Bis jetzt also eine wirklich gute Mischung aus Action und entspannenden Aktivitäten.

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Es ging weiter in den Dschungel wo uns die Historie der Cenote’s und der Halbinsel Yucatan anschaulich erklärt wurde.

Der wohl tollste Part der Aktivitäten vor dem Besuch der Coba-Ruinen stand aber nun an…

Das Schwimmen in einer Cenote. Jedoch sollte man nicht so voreilig sein, denn das Land und auch die Menschen hier haben ihre festen Rituale und diese sollte man respektieren. So wurden wir vor dem Betreten der mit Wasser gefüllten Cenote von einem Maya Schamanen quasi „gesegnet“ und erhielten die Erlaubnis diese für die Maya lebenswichtigen (Trinkwasser) Orte zu betreten.

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Das Schwimmen selbst in einer solchen Cenote ist ein wundervolles Erlebnis, glasklares, angenehm temperiertes Wasser voller gesunder Mineralien. Dieses Erlebnis ist wohl auf der Welt (fast) einzigartig und gehört für uns zu jedem Mexiko-Besuch dazu.

Wichtig ist hierbei, dass ihr euch vorher auf dem Gelände duscht, denn das Ökosystem einer solchen Cenote ist sehr empfindlich und reagiert somit unmittelbar auf z.B. chemische Zusätze eurer Sonnencreme (sofern nicht biologisch abbaubar) bzw. eures Moskito-Schutzmittels.

Nach leider für uns doch etwas zu kurzen 20-25 Minuten Aufenthalt im traumhaftem Wasser mitsamt einigen guten Erklärungen und eines kurzen Mineralienpeelings ging es auch schon wieder raus und wir konnten uns mit den bereitgestellten Handtüchern abtrocknen und wieder einkleiden.

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Nun ging es zu einem kurzen Lunch mit landestypischen Speisen und Getränken.

Der Transfer zu den Maya Ruinen von Coba dauerte nun noch einmal ca. 20-30 Minuten. Dort angekommen erhielten wir einen Guide und eine Uhrzeit zu der wir wieder am Shuttle erscheinen mussten. Der Guide der Ruinenstätte war gut und hat den Inhalt recht komprimiert aber sauber rübergebracht (hier sind auch deutsche Guides erhältlich), somit hatten wir noch genug Zeit die restaurierten Ruinen zu bestaunen und natürlich zu fotografieren.

Die Krönung, wie in der Einleitung schon erwähnt, war die Besteigung der 42m hohen „Nohoch Muul Pyramide“. Doch das war auch einfacher gesagt als getan und ist auch nur körperlich fitten Menschen zur Mittagszeit zu empfehlen. Es gibt nur ein Seil in der Mitte der doch recht hohen 120 (30-60cm) Treppenstufen an dem man sich festhalten kann. Der Weg hinauf war gefühlt noch am sichersten zu bewerkstelligen. Der Weg hinunter ist für Menschen die nicht ganz höhenfest sind doch eine kleine Tortur. Aber nun gut, erbaut wurde das ganze zwischen 600-900 n. Christus. Da sollte man einfach noch nicht so viele Ansprüche an Sicherheit usw. stellen.

Generell ist das alles aber schaffbar und wir heißen es natürlich auch gut, dass keine weiteren baulichen Veränderungen an den Ruinen vorgenommen wurden.

Auch sonst ist auf dem Areal viel zu sehen, wie z.B. ein „Spielfeld“ für das älteste Ballspiel der Welt wo es wörtlich genommen um Leben und Tot ging. Ein alltertümliches Ballspiel, bei dem anstatt die Hände oder Füße das Becken des Spielers zum Einsatz kommt, durften wir uns im Xcaret Park bei der „México Espectacular“ Show anschauen.

Mehr dazu seht ihr auf den Fotos, denn diese Schönheit und Faszination, welche die Fundstätten ausüben lässt, sich kaum in Worte fassen.

Mit freundlicher Unterstützung durch das Tourism Board Mexico – Cozumel & Riviera Maya

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