Erfahrungsbericht Jumeirah Emirates Towers Hotel Dubai

Das Jumeirah Emirates Towers rangiert neben dem Al Maha Desert Resort & Spa unter den zehn luxuriösesten Hotels in Dubai. Während unseres fünftägigen Trips durch die einzigartige Wüstenstadt Dubai durften wir neben dem Meliá Dubai auch im Jumeirah Emirates Towers Hotel übernachten. Hierzu stand uns ein Deluxe King Room im 22. Stockwerk zur Verfügung.

Ins 22. Stockwerk gelangt man natürlich mit dem Fahrstuhl. Jedoch ist jener im Jumeirah Emirates Towers eines der schnellsten der Welt, zumindest zur Eröffnung. Denn die Geschwindigkeit musste gedrosselt werden, da viele Gäste die hohe Geschwindigkeit nicht vertragen haben. Dennoch, er ist immer noch sehr schnell und die einzelnen Stockwerke fliegen nur so an einem vorbei. Während der Fahrt genießt man eine freie Aussicht auf sie Stadt. Gerade bei Nacht ein genialer Ausblick. Man darf nicht vergessen. Wir befinden uns nun mitten im Stadtzentrum.

Jumeirah Emirates Towers | Blick aus dem Aufzug auf die Skyline von Dubai

Jumeirah Emirates Towers | Blick aus dem Aufzug nach unten

Jumeirah Emirates Towers | Blick aus dem Aufzug bei Sonnenuntergang auf Dubais Skyline

Das Jumeirah Emirates Towers befindet sich übrigens in einem der Emirates Tower, welche zwei elementare Bestandteile der Skyline Dubais sind und schon von weitem bzw. aus dem Flugzeug zu erkennen, sind. Auffälligstes Merkmal ist hier sicherlich die dreieckige und spitze Form sowie die Glasfassade. Im anderen Tower, dem Emirates Office Tower, befinden sich zum größten Teil Büroräume. Noch zur Fertigstellung des Bürotowers war dieser mit 354m das höchste Gebäude der Skyline. Mittlerweile wurde er aber bereits von sieben anderen Gebäuden überholt, darunter natürlich das mit 828m höchste Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa.

Neben dem Burj al Arab und dem dem Rose Tower, beide natürlich auch in Dubai, ist das Jumeirah Emirates Towers Hotel mit 309m das dritthöchste rein als Hotel genutzte Gebäude der Welt. Da kann das Marriott Frankfurt mit seinen 159m, und diese noch nicht mal rein als Hotel genutzt, nicht mithalten.

Nach den Fakten nun aber ab ins Zimmer. Und was einen hier erwartet ist ein Blick direkt auf die Skyline. Okay. Es kommt jetzt nicht unerwartet. Was soll einen im 22 Stock schon erwarten. Aber ist man im Zimmer ist der Ausblick jedes Mal aufs Neue faszinierend. Dieser Weitblick. Ich setzte mich erst einmal auf das bequeme Sofa und genoss den Ausblick für ein paar Minuten. Wenn man vom Dorf kommt ist das alles irgendwie überwältigend und so unwahr. Und wenn man dann noch sieht, dass an jeder Ecke gebaut wird und die Stadt immer weiter wächst. Das muss man gesehen haben. Wie ich schon in einem anderen Artikel geschrieben habe war es definitiv auch nicht mein letztes Mal in Dubai. Zu viel gibt es noch zu entdecken und zu erleben.

Aber nun weiter im Zimmer, was weit mehr als aus Ausblick besteht. Mit 44qm bietet das Zimmer ausreichend Platz und wäre für mich eigentlich auch die perfekte Größe um dort für ein paar Monate zu Leben und zu Arbeiten. Die Einrichtung ist sehr hochwertig und das zeitlose Design spricht mich an. Es ist alles sehr schlicht, aber stilvoll und man fühlt sich im ersten Moment wohl und kann abschalten. Es ist sehr ruhig und man kann hektischen Treiben außerhalb abschalten und für sich sein. Abschalten kann man auch besonders gut in den Betten, welche zu den besten der Welt gehören. Kann ich definitiv nur bestätigen. Ich habe perfekt geschlafen. Das Jumeirah Emirates Towers eignet sich somit nicht nur für Business Gäste sondern auch für Urlauber. Inkludiert im Preis befinden sich zudem noch ein kostenloser Eintritt in den Wild Wadi Waterpark oder den Privat Beach vom Jumeirah Beach Hotel. In regelmäßigen Abständen pendeln hoteleigene Shuttlebusse zu diesen Zielen sowie den verschiedenen Malls.

Bei einem Rundgang durch das Hotel haben wir zudem die verschieden anderen Zimmerkategorien kennengelernt, die sich in Größe und Aussattung sowie dem Service unterscheiden. Besonders gut hat mir die Deluxe Suite gefallen. Nicht das ich die Größe bräuchte, aber die Chillecke und der 180 Grad Blick über die City. Ich glaub, ich würde dort jeden Abend einschlafen und bräuchte das Bett gar nicht. Einfach nur geil. Ein weiteres Highlight, für Frauen, dürfte der Chopard Floor sein, eine Etage nur für Frauen. Neben ein paar Annehmlichkeiten gibt es zudem hier nur weibliches Personal.

Ach ja. Ich habe mich leiht verleibt in dieses Hotel. Aber allgemein ist Jumeirah einfach genial und einzigartig. Erleben durfte ich dies schon während eines kurzen Aufenthaltes im Jumeirah Port Sóller & Spa auf Mallorca, welchen ich demnächst noch einmal verlängern werde.

Doch das Jumeirah Emirates Towers machen nicht nur seine 400 Zimmer aus. Denn es hat weit mehr zu bieten. Neben einem umfangreichen Spa und Fitness Angebot bietet es zudem noch 16 Restaurants und mit The Boulevard eine eigene kleine Shopping Mall. Ebenso gibt es verschiedene Ausgehmöglichkeiten und sogar einen 24 Stunden Supermarkt. Es ist quasi fast ein abgeschlossener Bereich, aus dem man gar nicht rausmüsste. Zu den Discos sei noch angemerkt, dass es in Dubai in der Öffentlichkeit kein Alkohol zu kaufen gibt. Primär besitzen Hotels, und Restaurants Ausschank Lizenzen. Deshalb findet das Nachtleben oft in den Bars oder Clubs der Hotels statt.

Jumeirah Emirates Towers | The Boullevard Shopping Mall

Jumeirah Beach Hotel Private Beach mit Blick auf den Burj al Arab

Während unseres Aufenthaltes haben wir im Hakkasan gespeist. Eines der 50 besten Restaurants weltweit. Und es war definitiv Weltklasse und ein geschmacklicher Höhepunkt dieser Reise. Neben dem chinesischen Essen wurde zu jedem Gang ein passender Wein gereicht. Das gute hierbei, es wurde nicht nur eigeschenkt sondern auch erklärt. Genießen durften wir hierbei auch einen feinen Riesling aus Deutschland.

Nach dem vorzüglichen Mahl ging es dann noch auf die Piste bzw. ein Stockwerk tiefer. Zunächst ins Harry Ghatto’s, eine Karaoke Bar, in der wir unsere Sangeskunst, meine eher weniger, zum Besten gaben. Anders als erwartet war die Stimmung sehr ausgelassen. Dies bestätigte sich dann nachfolgend auch im fashion.tv Club ein paar Türen weiter. Und auch hier zur Verwunderung, alle sehr ausgelassen und die Frauen sehr freizügig angezogen. Also tatsächlich völlig anders als erwartet. Doch mehr zur Kultur in einem anderen Beitrag, da dieser die Länge schon wieder etwas sprengt.

Aber abschließend sei mir noch ein Fazit erlaubt. Beim Meliá Dubai hatte ich mir die Frage gestellt ob es ein guter Ausgangspunkt für einen Städtetrip sei? Der ist es wohl, dabei bleibe ich auch. Aber bei einem nächsten Besuch in Dubai würde ich das Jumeirah Emirates Towers definitiv vorziehen. Es hat einfach mehr zu bieten, liegt zentraler, hat die Verbundvorteile der anderen Jumeirah Hotels wie den Private Beach oder den Wild Wadi Waterpark und das Gesamtpaket ist einfach überragend. Der Slogan „Stay Different“ trifft einfach zu, denn die Erwartungen werden jedes Mal aufs Neue Übertroffen und der Service und die Qualität sind überragend. Man könnte fast sogar sagen „Stay Better“.

Zur Einordnung sei allerdings zu guter Letzt auch noch einmal angesprochen, dass das Jumeirah Emiartes Towers im Vergleich zum Meliá Dubai bei vergleichbarer Zimmerkategorie mehr als das doppelte kostet.

Text: Camillo Pfeil

Bilder: Camillo Pfeil, Jumeirah (Skyline Titelbild x The Boullevard)

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