Fuerteventura Tag 7: Nationalpark Corralejo

Heute haben wir für euch mal die rund 100 km lange Tour nach Corralejo auf uns genommen und sind vom Süden bis ganz in die Nordspitze der Insel gefahren.

Wie ihr in den vorherigen Berichten schon lesen konntet sind 100 km Distanz hier nicht mit 100 km deutscher Autobahn gleichzusetzen, somit muss man hier mit rund zwei Stunden Anfahrt rechnen und das, obwohl die Nord <-> Süd Verbindung die am besten ausgebaute Strecke der Insel ist.

Ist man jedoch erst mal im Nationalpark Corralejo angekommen entschädigt die wirklich atemberaubende Landschaft auf den ersten und allerspätestens auf den Zweiten Blick. Selten haben wir eine solche Konfrontation der Elemente erlebt, hier verlaufen gelblich-weiße Wanderdünen direkt ins Azurblaue klare Meer.

Die teils 30-40m hohen Wanderdünen laden zum gemütlichen Verweilen im Sand ein, sodass wir uns hier mit der Jawbone Jambox, ein paar guten Tunes und einem einmaligen Meerblick erst einmal niedergelassen haben.

Vergessen solltet Ihr hier keinesfalls die Sonnencreme, denn selbst bei dem seltenen leicht bewölkten Wetter bekommt man hier durch die Rückstrahlung vom Sand schnell einen Sonnenbrand, was auch die Einheimischen mahnend bestätigen.

Insgesamt sagen Bilder hier sicherlich bedeutend mehr als tausend Worte…

Den Touristenort Corralejo haben wir eher mit gemischten Gefühlen wahrgenommen. Klar ist hier richtig was los, jedoch wird man dann auch an jeder Ecke ungewollt angesprochen ob man nicht was essen, trinken oder Souvenirs kaufen möchte.

Im „Stadtkern“ reiht sich ein Hotel an das andere und das, obwohl in der Stadt nur 2-3 Badebuchten vorhanden sind.

Man muss dort also quasi immer in den Nationalpark gehen bzw. ein Taxi oder einen Bus nehmen, um unberührte Stände zu erleben und etwas Platz zu haben. (Quasi das, was Fuerteventura eigentlich ausmacht).

Auch ist der Ort nahezu komplett in englischer touristischer Hand, die Primärsprache dort war gefühlt englisch.

Wer einen Partyurlaub auf dieser facettenreichen und sonst eher ruhigen Insel erleben möchte ist aber dort unserer Meinung nach am besten aufgehoben.

Menschen, die wie wir etwas ruhe neben den sportiven Möglichkeiten suchen, sind definitiv im Süden der Insel, insbesondere wie im Teil 1 unserer Doku beschrieben, in Jandia am besten aufgehoben.

Text: Timo Weuter, Camillo Pfeil

Bilder: Timo Weuter, Camillo Pfeil

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