W-LAN im Hotel

W-LAN im Hotel. Nicht immer verfügbar, nicht immer kostenlos. Für mich gehört es fast schon zum Grundbedürfnis dazu, so wie auch in dem kürzlich veröffentlichten Artikel „Freies WLAN im Hotel: Grundbedürfnis oder Luxusgut?“ von Nico Rose zu lesen.

In diesem Zusammenhang gibt es dann aber auch noch weitere Probleme. Hat man dann mal ein Hotel mit W-LAN ist es oft so, dass der freie Voucher oder auch der bezahlte Zugang nur an ein Gerät gebunden ist. Man kann also mit einem Zugangscode nur gleichzeitig mit einem Endgerät ins Internet.

Allerdings reise ich mit mehr als einem Endgerät durch die Welt. iPhone, iPad und MacBook sind immer dabei. Wenn möglich, sollen die Geräte im Hotel auch alle auf das W-LAN im Hotel zugreifen können. Und das gleichzeitig.

Dazu gibt es von D-Link einen kleinen und kompakten Helfer, der in dieser Situation weiterhilft. Hierbei handelt es sich um ein kleines Gerät, dass es in einer Stecker Ausführung D-Link DIR-505 und in einer Akku Ausführung D-Link DIR-506L gibt.

Diese Geräte dienen quasi als Vermittler zwischen dem W-LAN des Hotels und den Endgeräten. Die Begrenzung wird dadurch aufgehoben und es können gleichzeitig mehrere Geräte die eine Verbindung nutzen.

Die Einrichtung ist dabei kinderleicht. Das Gerät von D-Link wird als Hot Spot konfiguriert. In der Eingabemaske kann man dann das Hotel W-LAN als Ausgangssignal wählen und dem Gerät sagen, dass es die Internetinformationen von dort beziehen soll. Nach einem Neustart des Hot Spots verbindet man sich dann erneut mit diesem und wird dann wie gewohnt auf die Seite des Hotels weitergeleitet, auf der man dann seine Zugangsdaten eingibt. Damit ist für das Hotel nun der Hot Spot das eine Endgerät, mit dem es kommuniziert.

Allerdings baut der Hot Spot nun getrennt von der Hotelseite ein eigenes W-LAN Netzwerk auf, dass dann auf die Internetverbindung zugreift. Allerdings gibt der Hot Spot die Geräteadressen von iPhone, iPad und MacBook nicht an das Hotel weiter, sondern verwaltet es intern selbst über ID’s. Somit lassen sich also mehrere Geräte über die gleiche Verbindung nutzen.

Ein weiterer Vorteil ist zudem noch, dass der Hot Spot die Verbindung zum Hotel W-LAN dauerhaft aufrecht erhält und man sich nicht so ständig neu einloggen muss. Weiterhin gibt es aber auch die Möglichkeit überhaupt ein W-LAN im Hotel zu nutzen. So gibt es in manchen Hotels nur Kabelverbindungen im Zimmer. Dieses Kabel kann man jedoch auch in das D-Link Gerät stecken und ebenfalls die Verbindung nutzen.

Natürlich können die Geräte noch wesentlich mehr, aber für’s Reisen sind diese Eigenschaften am wichtigsten.

Welches Gerät ich bevorzugen würde? Kann ich noch nicht genau sagen. Bisher hatte ich nur den D-Link DIR-505 im Einsatz und der hat perfekt funktioniert. Ein Vorteil hier sogar noch, dass man den vorhandenen USB Anschluss auch zum laden seiner mobilen Endgeräte nutzen kann. Den mobilen Adapter werde ich nun die nächsten zwei Wochen auf Fuerteventura testen und dann noch einmal einen Nachtrag machen.

Tags from the story
, ,
Written By
More from Camillo

Get Together: Canon EOS M, Blogger & Nelson Müller

Der Auftakt einer hoffentlich lang anhaltenden Beziehung begann am vergangenen Montag. Der...
Read More

4 Comments

  • Hmm, kann ich auch nicht wirklich beurteilen, ob das aus Hotelsicht kritisch ist. Im Endeffekt identifiziere ich mich ja für alle Geräte mit meinem Code. Nutze halt ggf. nur etwas mehr Bandbreite.

  • Finde ich ne sehr coole Idee. Nur schade, dass sie die Akku-Variante mit diesem Multimedia-Abspiel-Gedöns noch ein bisschen künstlich aufgeblasen haben. Einfach nur Hotspot und Akku wären in meinen Augen ausreichend gewesen (und man hätte den Preis niedriger ansetzen können)… Aber wie gesagt, das Konzept an sich finde ich super. 🙂

    • Ja da stimme ich dir zu Matthias. Aber ist klar, dass D-Link auch ein breites Spektrum an Kunden bedienen möchte. So bekommste bspw. ein neues Auto ja auch als Komplettpaket und kannst dir bspw. nicht nur nen 3er mit Überrollkäfig und Sportsitzen bestellen :).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.