Road Trip | Nizza – Monte Carlo – Köln

Zwei Wochen ist es nun her, wo ich mich auf das Abenteuer Road Trip eingelassen habe. Nun sitze ich hier mit einem Glas Wein in der Hand und lasse noch einmal den letzten Tag durch meine Gedanken schweifen. Ich habe Sehnsucht. Sehnsucht nach dem Meer, den Städten und der Ferne. Denn der letzte Tag war, allein von den Eindrücken her, sicherlich der Schönste. Im Sonnenaufgang in Nizza an der Küste entlang zu fahren und nicht der Fahrer zu sein war optimal.

Den Kopf aus dem Fenster strecken, die ersten Sonnenstrahlen genießen und das Flair von Palmen, Strand und Meer noch einmal aufsaugen. Auch die ersten Sportler sind schon unterwegs und joggen die Promenade entlang. Muss das nicht ein schönes Gefühl sein jeden Morgen mit diesem Panorama zu erwachen. Selbst ein Sportmuffel wie ich würde dafür früh morgens aufstehen und eine Runde joggen.





Alle Probleme und Sorgen scheinen zu verschwinden. Ich lebe! Dieser Moment könnte ewig anhalten, doch mittlerweile hat mich der Alltag wieder eingeholt, auch wenn ich am Wochenende immer ein wenig versuche aus diesem auszubrechen. So wie an diesem Wochenende, mit einem kleinen Tagesausflug nach Straßburg, über den ich euch noch berichten werde.

Doch der Tag hielt noch ein weiteres Highlight parat. Denn die Strecke an der Côte d’Azur führte uns nach Monaco und damit natürlich auch durch Monte Carlo. Die Stadt zeigte sich an diesem Tag ebenfalls von ihrer schönsten Seite und erstrahle gegen 10 Uhr noch im aufgehenden Sonnenlicht. Zunächst erfuhren wir ein Stück der Formel 1 Strecke und bogen dann mit unserer Citroën Kolonne in Richtung Casino und Hotel de Paris ab. Normal von den Schönen und Reichen besetzt war der Platz vorm Casino an diesem Tag leer und mit großem Selbstbewusstsein legten wir eine Fotopause ein und platzierten in aller Ruhe die Autos vor dem Casino, wo sonst nur Luxusautos parken.


Der Portier warf ein paar prüfende Blicke zu uns, aber lies uns unsere „Arbeit“ machen. Selbst die Polizei ermahnte uns nicht. Lag es an den Autos, an uns sieben Verrückten, am Wetter. Ich weiß es nicht. Aber der Tag schien perfekt. Nach rund 20 Minuten musste es dann aber auch weitergehen. Schließlich lagen noch 1.000 km vor uns. Leider verpassten Daniel, mit dem ich an diesem Tag unterwegs war, und ich den Anschluss an die anderen. Auch verloren wir die Verbindung mit dem Funkgerät.

Lost in Monte Carlo. Keineswegs, denn das Citroën e-My Way Navi führte uns natürlich wieder aus der Stadt. Aber auf einem anderen Weg als die Anderen. Daniel und ich fuhren durch die engen Gassen Monte Carlos in engen schleifen den Berg hinauf. Ziemlich weit oben angekommen versuchen wir den Rest noch einmal zu erreich und an der Stelle auf sie zu warten, denn sie waren noch weiter unten. Doch bekanntlich führen viele Wege nach Rom bzw. Köln, und deren Navi hatte einen anderen Weg eingeschlagen. Daniel und ich verweilten noch ein wenig an der Position.


Ich ging eine Treppe hinauf und genoß einen traumhaften Blick über die Dächer der Stadt und das Meer. Ein warmer Wind wehte mir durchs Gesicht und wieder war sie dar. Diese Sorglosigkeit. Ich hätte hier noch Stunden sitzen können und einfach meine Gedanken schweifen lassen. Aber das Ziel Köln noch vor Mitternacht zu erreichen schlich sich dann mehr und mehr wieder in meine Gedanken ein und so setzten wir uns wieder ins Auto und ließen Monte Carlo hinter uns, immer am Meer entlang, bis wir schließlich an der ersten Mautstelle wieder auf den Rest der Truppe trafen.


Von da an ging es dann schnurstracks Richtung Köln, mit wenigen Pausen, dafür schönen Panoramen, die sich immer wieder am Fenster auftaten.

Ein Stau am Gotthard warf uns dann noch einmal zwei Stunden in der Planung zurück und die Pausenintervalle verkürzten sich merklich. Kurz hinter der Grenze noch ein Zwischenstopp beim großen M und dann ging es ohne Tempolimit auf dem schnellsten Weg nach Köln. Als die 3.000 km Marke fiel machte Koordinator Bjoern noch eine kurze andächtige Ansage und es lagen immer noch über 100 km vor uns.




Jedoch kann uns nach diesem Trip keiner nachsagen, dass wir das Ziel 3.000 km in 3 Tagen nicht erreicht hätten, Wink an die Porsche Gruppe. Erschöpft und noch eine dreistündige Rückfahrt vor mir kamen wir gegen 22 Uhr wieder in der André-Citroën-Straße an. Gegen 2 Uhr war ich dann wieder in Stuttgart und fiel erschöpft ins Bett, bis mich vier Stunden später der Alltag durch ein penetrantes Weckerklingeln wieder einholte.

Aber schaut euch einfach mal das Video unserer Fahrt an und genießt es…

Wie immer noch ein paar Worte zum Auto am Schluss. Gefahren bin ich mit dem Daniel von xyonline.de im Citroën DS4. Wie man aus den anderen zwei Beiträgen auch entnehmen kann, ist das schlussendlich mein Favorit, auch wenn er im Bezug auf Reisen sicherlich nicht der Maßstab in Sachen Komfort ist. Diese Disziplin hat der C5 ohne Einschränkungen gewonnen. Der DS4 ist einfach sportlicher, man kann mit ihm in die Kurven heizen aber dafür er gibt Fahrbahnunebenheiten einfach auch mal wieder. Wobei Experte Bjoern sagte, dass es auch an der eventuell falschen Bereifung für dieses Auto liegen könnte.


Dennoch fand ich den Citroën DS4 jetzt nicht unbequem während der Fahrt. Die Sitze waren bequem, hatten einen guten Seitenhalt sowie Einstellmöglichkeiten und die berühmte Massagefunktion. Aus Beobachtungen habe ich zudem gesehen, dass der David auf dem Gestühl auch mal eine kurze Siesta gehalten hat, sodass man also nur ein positives Fazit ziehen kann. Ebenso bot der DS4 genügend Ablagemöglichkeiten für Getränke, Sonnenbrille und Geldbörse, was mir sehr wichtig ist. Und um auf die Geldbörse zurück zu kommen. Der DS4 war, alle Fahrzeuge hatten den gleichen Motor, der sparsamste mit glaube um die 6 Liter Diesel auf 100 km.

Auch von der Größe und dem Interieur mit braunem Vollleder gefiel mir der Citroën DS4 am Besten und ich habe mich sofort wohl gefühlt. Natürlich muss man hier auch seine persönlichen Prioritäten festlegen. Für mich auf jeden Fall ist das Interieur sehr wichtig, denn darin sitze ich beim Fahren und guck mir nicht das Äußere an. Hier muss ich mich einfach wohlfühlen. Dies wurde mir letzte Woche beim Pariser Automobilsalon auch bewusst. Ich war bei Maserati, geiles Auto, aber ein Innenraum der jeder Wertigkeit strotzt.

DANKE
Am Ende bleibt mir nur noch vielen Dank an Bjoern für die Organisation zu sagen, sowie Citroën, die die ganze Tour gesponsert haben. Always On, bis auf den letzten Tag, waren wir zudem mit Vodafone. Dafür auch vielen Dank. Meinerseits auch noch einen Dank an Sony, die mir eine NEX-7 zur Verfügung gestellt hatten, mit denen ich ein Teil der Bilder gemacht habe. Auch bei 130 km/h aus dem Fenster immer gestochen scharf.

Wie immer verweise ich auch hier auf meine Mitstreiter und deren Rückblick von Tag 3:

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