Wildwire Wanaka – Via Ferrata Neuseeland

Ein weiteres Highlight unserer Neuseeland Reise war die Wildwire Wanaka Tour. Hierbei handelt es sich um eine Via Ferrata entlang eines Wasserfalls mitten in der Natur. Kurz zur Aufklärung. Eine Via Ferrata ist ein Klettersteig bzw. Eisenweg am Felsen. Ihr habt also Eisensprossen, auf denen ihr den Berg entlang des Wasserfalls erklimmt.

Was diese Tour so einzigartig gemacht hat, war die Natur, die Stille und die Aussicht, die man während dieser Tour genossen hat. Es ist keine Massenaktivität, sondern es sind immer nur kleine Gruppen unterwegs. Man den Ausflug also voll und ganz genießen. Zudem gefällt es uns bei einer Aktivität selbst aktiv zu werden, und sich nicht einfach nur z.B. passiv in ein Speed Boot zu setzen. Es ist auch einfach ein Glücksgefühl, wenn man nach einem langen Aufstieg oben angekommen ist und die Aussicht genießt.

Wildwire Via Ferrata Wanaka - Aussicht

Aber fangen wir von vorne an. Ausgangspunkt der Tour ist in Wanaka. Dort werdet ihr abgeholt und fahrt ca. 20 Minuten bis zum eigentlichen Ort. Dieser liegt sehr abgeschieden und ruhig auf einer Hirschfarm. Unten angekommen seht ihr bereits den majestätischen Wasserfall, welchen ihr gleich besteigen werdet.

Doch zunächst werdet ihr mit der nötigen Sicherheitsausrüstung ausgestattet. Ist alles angelegt erfolgt eine Sicherheitseinweisung sowie eine Einweisung in die Ausrüstung. Um die Theorie einmal zu üben, geht es auf einen kleinen Parcours. Wenn alles klappt und klar ist steht dem Aufstieg nichts mehr entgegen.

Wildwire Via Ferrata Wanaka

Ihr selbst müsst im Prinzip nichts mitbringen, bis auf festes und trittsicheres Schuhwerk. Alles andere wird zur Verfügung gestellt. Sowohl Essen als auch Trinken werden auf der Tour bereitgestellt. Trinken kann man auch bedenkenlos das Wasser vom Wasserfall, welches sehr klar und erfrischend ist.

Aber nun los. Insgesamt teilt sich die Tour in zwei Abschnitte auf. Einen etwas leichteren Teil und einen etwas Schwierigeren. Man kann beide Touren beim Anbieter buchen. Bevor der schwierigere Abschnitt beginnt, kann man den Kurs über eine Hängebrücke verlassen. Nachdem wir nun aber auch den schwierigen Kurs gemacht haben können wir sagen, dass er sich auch für Anfänger eignet. Man sollte lediglich etwas sportliche Grundfitness mitbringen.

Wir fühlten uns zu keinem Zeitpunkt unsicher oder verloren. Der Guide war stets aufmerksam, präsent und behielt die Gruppe im Blick. Auch sonst war unser Guide perfekt und vermittelte stets ein gutes Gefühl und nahm einem die Angst. Man merkte auch, dass es für ihn nicht nur ein Job war, sondern er für den Job lebte und es genoss die Teilnehmer durch dieses wunderbare Stück Natur zu begleiten.

Auf der Mitte der Strecke machten wir eine erste Pause und stärkten uns mit Trauben und Schokolade. An diesem Punkt ist auch das Ende der kurzen Tour. Aber wer es bis hierhin ohne Probleme gemeistert hat, schafft es definitiv auch weiter. Zumal die weitere Strecke mit einigen weiteren coolen Elementen aufwarten kann und den Körper noch etwas mehr fordern.

Belohnt wird man am Ende mit einer grandiosen Aussicht und einem hausgemachten Sandwich. Wer will, kann zudem noch ein Bad im Wasserfall nehmen. Allerdings ist dies auch etwas eisig.

Der Weg hinunter erfolgt über einen Wanderweg. Ihr müsst also nicht den Weg wieder hinunterklettern.

Fazit

Wie eingangs schon erwähnt ist Wildwire Wanaka eine Tour, die wir nur empfehlen können. Das Gesamtpaket stimmt und der Ausflug hat sehr viel Spaß gemacht.

Wie kommt ihr nach Neuseeland?

Wir sind mit Qatar Airways geflogen, welche seit dem 4. Februar 2017 täglich ab Doha nach Auckland fliegen. Mit 17:30 Stunden und 14.535 Kilometern ist dies zudem der aktuell längste Nonstop-Linienflug der Welt. Nach Doha sind wir von Berlin Tegel geflogen. In Deutschland bietet Qatar Airways zurzeit 35 wöchentliche Verbindungen nach Doha ab Frankfurt, München und Berlin an. In Österreich fliegt die Airline täglich ab Wien.

Verfasst von
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