Kurumba Malediven

Wenn die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden, steigt die Sehnsucht nach Sonne, Palmen, Strand und Meer. Wir schwelgen in Erinnerungen an die schönen Tage auf den Malediven, die wir im Juni besucht haben und möchten am liebsten gleich wieder die Koffer packen und ein paar Tage ins Kurumba Maldives zurück.

Ankunft

In Frankfurt am Main startete für uns die Reise mit Qatar Airways auf die Malediven. Ca. 13h Flugzeit standen uns bevor, inkl. einem kurzen Aufenthalt in Doha, ehe wir am nächsten Morgen auf Hulhulé, der Flughafeninsel bei Malé, landen sollten. Kaum hatten wir den Flughafen verlassen, lachte uns direkt die Sonne ins Gesicht. Vor uns lagen direkt das Meer sowie die Docks für die Transferboote, die die Hotelgäste zu ihren jeweiligen Resorts bringen.

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Mit dem Speedboat ging es dann auch gleich bei einer 10-15-Minütigen Fahrt zur Insel Vihamanaafushi, auf der sich das sagenhafte Kurumba Maldives befindet. Der Transfer wird vom Hotel organisiert und durchgeführt, eine andere Möglichkeit die Insel zu erreichen, gibt es leider nicht. Die Insel ist somit perfekt, wenn man vor Ort nicht noch eine lange Anreise zum Hotel in Kauf nehmen möchte, was bei den Malediven teilweise schon mehrere Stunden kosten kann, wie wir es z.B. beim Transfer zum Park Hyatt Hadahaa erlebt haben.

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Am Resort angekommen, wurden wir herzlich vom Personal empfangen. Wir erhielten zur Erfrischung nicht nur feuchte Tücher und Wasser, sondern auch ein frisches Kokos-Sorbet, was gleich unsere Geschmacksknospen anregte und Lust auf mehr machte. Der Check-In war schnell durch, allerdings war unser Zimmer am frühen Vormittag noch nicht fertig. Somit nutzten wir die Zeit, um noch ein spätes Frühstück zu uns zu nehmen und uns schon einmal langsam an die tropischen Temperaturen zu gewöhnen. Kurz darauf wurden wir auch schon mit einem kleinen Elektrocar zu unserem Bungalow gefahren, wo uns alles erklärt wurde.

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Hotelanlage

Das Kurumba Maldives wurde 1972 eröffnet und ist somit das erste Resort der Malediven, was man jedoch nicht sieht, da es vor einigen Jahren umfangreich umgebaut und renoviert wurde. Es glänzt mit verdienten 5 Sternen und hat für den ausgezeichneten Service und Luxus bereits einige Awards gewonnen. Somit hat das Resort mehr zu bieten als nur Sonne, Strand und Meer.

Zimmer

Insgesamt gibt es auf der 12 Hektar großen Insel 180 Bungalows und Villen (38 Superior Rooms – 37 Deluxe Rooms – 74 Deluxe Bungalows (davon 30 Beachfront) – 16 Private Villas – 8 Pool Villas – 4 Präsidenten Suites – 1 Residenz).

Die Anlage macht einen sehr sauberen Eindruck. Täglich werden der Strand und die Gehwege gefegt und von Laub befreit. Im Mittelpunkt der Anlage liegt ein großer Swimmingpool, des Weiteren gibt es Tennisplätze, ein Fitness Studio, ein Wassersportcenter, ein Wellness-Center und einen Kinderclub.

Wir bewohnten einen der Beachfront Deluxe Bungalows, der direkt am Strand gelegen, eine traumhafte Lage hatte. Er bietet auf geräumigen 74qm Platz für 3 Erwachsene oder 2 Erwachsene + 2 Kinder. Der Bungalow hat ein King Size Bett, Klimaanlage, Mini Bar, ein wunderschönes Badezimmer, welches zusätzlich zur Badewanne und der Dusche noch mit einer open-air Außendusche ausgestattet ist. Generell fehlt es an nichts auf den Zimmern.

Im Bungalow gab es zur Begrüßung einen Begrüßungscocktail zum selbst mischen. Rezept sowie Zutaten standen bei Ankunft auf dem Zimmer bereit, sodass man direkt nach Belieben loslegen konnte. Leider waren die Getränke nicht gekühlt, aber dennoch haben wir es als eine sehr nette Geste empfunden.

Es gibt 2x täglich Room Service, einmal morgens und einmal abends. Außerdem wurde täglich kostenlos Mineralwasser zur Verfügung gestellt. Neben Kaffee, Tee und heißer Schokolade, gab es zusätzlich noch täglich frische, selbstgemachte Kekse. Nachdem unser Room Boy festgestellt hatte, wie versessen wir auf die Kekse waren, gab es netterweise sogar ein paar extra oben drauf.

Der Bungalow war in Richtung Strand mit einer riesigen Fensterfront versehen, durch die man eine sagenhafte Aussicht auf das blaue Meer hat, umrandet von Palmen und Büschen. Auf der Terrasse gab es einen Tisch inkl. 2 Stühlen und eine Nische zum Liegen. Am Strand vor der Terrasse gibt es 2 Liegestühle inkl. fest verbauten Sonnenschirm. Die Bungalows sind so angelegt, dass jeder für sich sein eigenes kleines Reich hat und sich den Liegeplatz nicht mit anderen teilen muss. Somit genießt jeder noch ein wenig Privatsphäre auf der kleinen Insel und bekommt von den anderen Gästen kaum etwas mit.

Von der Terrasse aus steht man bereits wenige Schritte später im kühlen Nass und kann abtauchen. Abtauchen deshalb, weil das Kurumba Maldives auch ein hauseigenes Riff bietet, direkt vor der Tür. Rund um die Insel findet man tolle Spots zum Schnorcheln. Wem das Hausriff jedoch nicht ausreicht und man etwas mehr Aktivität wünscht, so hat das Kurumba noch einige Angebote auf Lager wie z.B. eine Schnorchel Safari durch zwei Riffe etwas außerhalb.

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Aktivitäten

Auf den Zimmern liegt eine Wochenübersicht mit möglichen Aktivitäten. Für jeden Tag gibt es verschiedene Angebote (kostenlose und gegen Bezahlung), für die man sich anmelden kann. So ist es bspw. möglich bei einem Schnorchel- oder Tauchausflug die Unterwasserwelt zu bestaunen, bei einer geführten Malé Tour teilzunehmen oder bei einen Sunset&Dolphin Cruise den Tag ausklingen zu lassen.

Außerdem werden verschiedene Sport-Kurse angeboten, an denen man nach Belieben teilnehmen kann wie z.B. Cross fit oder Yoga. Diese beiden Kurse können wir wärmstens empfehlen. Nicht nur die Trainer waren super, man konnte beim Sporteln auch die tolle Aussicht genießen… Man sollte nur nicht den Fehler machen an den Cross fit Kurs nach einem üppigen Frühstück teilzunehmen.

Doch wem das alles vielleicht doch zu viel Aktivität ist, kann sich im Spa eine Massage buchen und dort die Seele baumeln lassen…..

Darüber hinaus gibt es jeden Abend Entertainment wie z.B. Live Musik, DJ oder Kino. Unser kleines Highlight war das Wein-Tasting in der Lagune. So konnte man an Stehtischen im Meer verschiedene Weine probieren und dabei den Sonnenuntergang genießen. Gibt es mal kein Wein-Tasting kann man den Sonnenuntergang in der ATHIRI BAR genießen, wo es leckere Cocktails und Nüsschen gibt. Außerdem können bis ca. 17 Uhr Speisen bzw. Snacks wie Pizza auch direkt dorthin bestellt werden.

Somit sollte auf der Insel keine Langeweile aufkommen. Es gibt viel zu tun und man kriegt auch mal einen verregneten rum. Aber selbst im Juni hatten wir nur mal einen kurzen Schauer, aber mehr nicht.

Essen

Auf der Insel Gibt es insgesamt 11 Bars & Restaurants. Eine kurze Übersicht hierzu findet ihr in der Broschüre des Hotels.

Es gibt 4 Möglichkeiten der Verpflegung auf der Insel: Übernachtung & Frühstück, Halbpension, Vollpension und All-Inclusive. Die Unterschiedlichen Leistungen können auf der Webseite eingesehen werden. Wir haben nur Übernachtung und Frühstück gebucht, was für uns definitiv gereicht hat.

Im VIHAMANAA werden das Frühstück sowie Mittag- und Abendessen in Buffetform gereicht. Die riesige Auswahl beim Frühstück überwältigte uns bereits bei der Ankunft. Danach haben wir das Restaurant leider nicht mehr besucht.

Die folgenden Tage haben wir unser Premium Frühstück im THILA eingenommen, mit Ausblick auf den Flughafen und Malé. Flugzeuglärm ist trotz der räumlichen Nähe kaum wahrzunehmen. Das Personal ist überaus freundlich und sehr aufmerksam. Die Speisen werden à la carte gewählt, es gibt aber zusätzlich noch ein kleines Buffet mit frischem Obst und ein paar Teilchen. Und was soll ich sagen… Es war alles richtig lecker!

Dank des reichlichen und schmackhaften Frühstücks, konnten wir auf das Mittagessen verzichten und können dazu leider nichts berichten.

Zum Abendessen zog es uns einmal ins MAHAL, welches mit traditionellen nord-indischen Speisen lockt. Das Ambiente war sehr ansprechend, der Service aber vielleicht ein bisschen langsam. Die anderen beiden Abende nutzten wir die Möglichkeit des In-Room-Dinings. Wir bestellten einmal Burger mit Pommes und Dhal mit Reis. Einen anderen Abend verputzten wir gemütlich im Bett eine Pizza. Alles war in Ordnung und der Service wirklich sehr schnell. Die Speisen waren ab Bestellung in rund 20 Minuten auf dem Zimmer.

Fazit

Das Kurumba Maldives ist eine herrliche kleine Insel, um ein paar Tage zu entspannen. Es fehlt einem an nichts und die Aktivitäten sind so weit gefächert, dass für jeden Geschmack und jedes Alter etwas dabei ist. Das immer freundliche und herzliche Personal hat unseren Aufenthalt abgerundet. Wir würden das Kurumba Maldives definitiv weiter empfehlen.

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