Hotel-Check | Traders Hotel Qaryat Al Beri Abu Dhabi

Lage
Abu Dhabi Stadt mit seinen weit über 700.000 Einwohner liegt auf einer 60 km2 großen Insel im persischen Golf und ist über 2 Brücken mit dem Festland verbunden. Zwischen dieses beiden Brücken, der Mussafah Bridge und der Al Maqtaa Bridge, an der Straße Between the Bridges (Zwischen den Brücken), befinden sich die Einrichtungen eines Hotels, das zu den luxuriösesten Hotelgruppen im asiatisch-pazifischem Raum zählt, dem Shangri-La.

Der gesamte Hotelkomplex, zu dem das 5 Sterne Shangri-La Hotel Qaryat Al Beri, 6 luxuriöse Villen, 161 Residenzen, das Wellnesscenter CHI – The Spa at Shangri-La, der traditionelle arabische Einkaufsmarkt The Souk Qaryat Al Beri und das 4 Sterne Business Hotel Traders Quariat Al Beri gehören, erstreckt sich über ca. 1000 m und damit über mehr als die Hälfte der gesamten Straße Between the Bridges.

Die Entfernung zum Flughafen beträgt ca. 20 km, die Entfernung zum Stadtzentrum ca. 25 km und die Entfernung zum Messe- und Kongresszentrum ca. 10 km. Auch wenn sich das Hotel ca. 25 Minuten Fahrzeit mit dem Taxi entfernt von der Corniche, dem Herzen der Stadt Abu Dhabi befindet, ist es nicht nur ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge, sondern lädt mit seinem sehr gepflegten Strand am Abu Dhabi Creek auch zum Entspannen und Relaxen ein.

Blick vom Hotelpool auf das Shangri-La Hotel
Blick vom Hotelpool auf das Shangri-La Hotel

Geschichte
Der Begriff Shangri-La wurde 1933 mit der Veröffentlichung des Romans Lost Horizon (Der verlorene Horizont) durch den Schriftsteller James Hilton in die westliche Kulturgeschichte eingeführt und beschreibt einen sagenumwobenen fiktiven Ort. Dieser Ort liegt am Shangri- Gebirgspass im Himalaya. Hier leben Menschen, überwiegend aus westlichen Kulturkreisen, in der Abgeschiedenheit eines Klosters und werden uralt. Das Leben ist geprägt von Ruhe, jenseits von jeder Hektik in der Zivilisation, ohne jedoch auf die gewohnten Annehmlichkeiten zu verzichten.

Genau diesem Motto haben sich die Shangri-La Hotels weltweit verschrieben. Die Gäste sollen eintauchen in eine Welt der Ruhe, sich entspannen und den Stress des Alltags vergessen, ohne auf gewohnte Annehmlichkeiten zu verzichten. Diese gewohnten Annehmlichkeiten sollen durch die luxuriöse Ausstattung jedes einzelnen Hotels und natürlich nicht zuletzt durch einen überdurchschnittlichen
sichergestellt werden.

Angefangen hat alles 1971 mit der Eröffnung des ersten Luxushotels in Singapore. Mittlerweile gibt es insgesamt 72 Hotels mit mehr als 30.000 Zimmern in Asien, dem Mittleren Osten, Nordamerika und Europa. Weitere Hotels in Kanada, in China, in Indien, auf den Philippinen, in Qatar, in der Türkei und dem Vereinigten Königreich sind in der Planung bzw. im Bau.

Das Shangri-La Hotel Qaryat Al Beri wurde im Frühjahr 2007 eröffnet, Mitte 2008 folgte die Eröffnung der in einem 8,5 ha Areal eingebetteten Residenzen und im Herbst 2009 die Eröffnung des Traders Qarat Al Beri. Momentan wird neben dem Traders Qarat Al Beri ein Park- und Geschäftshaus errichtet.

Rondell vor dem Hoteleingang des Traders Qaryat Al Beri
Rondell vor dem Hoteleingang des Traders Qaryat Al Beri

Gäste
Das Publikum im Traders Qaryat Al Beri ist bunt gemischt. Neben Urlaubern aus den verschiedensten Ländern, auch aus den eigenen Emiraten, findet man hier Flugzeugcrews, Geschäftsleute aus der ganzen Welt, aber auch viele Einheimische. Vielleicht ist es gerade dieser Mix aus Menschen mit verschiedenen Sprachen, verschiedenen Hautfarben, verschiedene Religionen und verschiedenen Charakteren, was den Aufenthalt hier so interessant macht. Alle strahlen Ruhe aus, lächeln, versuchen ins Gespräch zu kommen – warum kann es nicht überall auf der Welt so friedlich sein.

Blick vom Hoteleingang des Traders Qaryat Al Beri in die Lobby
Blick vom Hoteleingang des Traders Qaryat Al Beri in die Lobby

Lobby/Bar
Bereits beim Betreten der Lobby spürt man einen Hauch von Luxus. Die Lobby des Traders Quaryat Al Beri ist äußerst großzügig und modern eingerichtet. Sie ist zwischen 2 Gebäuden angeordnet und erinnert mit der hohen Glasfront im Eingangsbereich und dem Abschluss nach oben mit einer Verglasung ein wenig an einen großen Wintergarten. Vorherrschende Farben sind gelbgrün, ob nun in Form von Sitzgarnituren oder großen Lichtpanelen über der Rezeption bzw. an der Wand auf der gegenüberliegenden Seite. Der Fußboden besteht aus großen Marmorfliesen und trotz der hohen Frequentierung dieses Bereiches sucht man vergeblich nach Schmutzspuren – dank des hervorragenden Servicepersonals ist immer alles auf Hochglanz poliert.

Die linke Seite der Lobby ist durchgehend mit Sitzmöbeln ausgestattet, ob nun Ledersessel, Sofa oder Sitzgarnitur. Hier wartet man im vorderen Teil üblicherweise auf das Taxi, den Shuttlebus oder erfreut sich an einheimischen Datteln und arabischem Kaffee, welcher an der Rezeption kostenlos zur Verfügung steht. Der hintere Teil ist den Bargästen vorbehalten, auch kann man hier eine Zigarette oder ein Zigarillo schmöken. Aufgrund der sehr guten Be- und Entlüftung ist vom Rauch nichts zu spüren und man fühlt  sich durch das Rauchen auch sonst nicht belästigt. Zudem ist das Rauchen, bis auf einen abgetrennten Bereich im Restaurant, im ganzen Rest des Hotels untersagt.

Business Lounge im Traders Qaryat Al Beri
Business Lounge im Traders Qaryat Al Beri

Nachteilig ist jedoch anzumerken, dass wir die Temperatur im Lobby-/Barbereich abends als zu kalt emfanden, so dass sich unser Sohn und meine Frau regelmäßig etwas Langärmliges übergezogen haben. Sicher ist es gut gemeint die gewünschte Temperatur an der Klimaanlage möglichst niedrig einzustellen, dadurch ergibt sich aber ein riesiges Gefälle von Außen- zu Innentemperatur, was der Gesundheit nicht zuträglich und somit nicht nötig ist. Dieses Phänomen trifft aber nicht nur für das Hotel zu, auch in den Mals  ist es vergleichbar kühl, ganz zu schweigen von den Taxi- und Busfahrern, welche unmittelbar nach dem Einsteigen die Klimaanlage gleich noch einmal ein paar Grad kälter stellen. Sicher meinen auch Sie es gut, erreichen aber genau das Gegenteil, so dass ich des öfteren schon selbst die Initiative ergriffen und den Knopf auf Low gestellt habe.

Blick vom Balkon des Zimmers auf die verglaste Lobby
Blick vom Balkon des Zimmers auf die verglaste Lobby

Auf der rechten Seite der Lobby befinden sich die Rezeption und dahinter die Bar. Die Bar ist den ganzen Tag über geöffnet und man kann hier neben kleinen Snacks und Cookies natürlich auch alkoholische und alkoholfreie Getränke zu sich nehmen. Gerade alkoholische Getränke findet man in Abu Dhabi weder in Supermärkten noch in speziellen Läden, sondern fast ausschließlich in großen Hotels. Dieses liegt daran, dass man hierfür eine Schanklizenz beantragen muss, die nicht an Jedermann vergeben wird und zudem noch extrem teuer ist.

Ebenfalls durch die Lobby gelangt man im hinteren Bereich zum Restaurant Afyä und zum Strand. Der Ausgang zum Strand durch die gesamte Lobby, vorbei an Einheimischen, auf das Taxi wartende Gäste oder auch Geschäftsleuten ist nicht gut gelöst. Hier wäre ein separater Ausgang im Nebenbereich sicher sinnvoll gewesen.  So ist schon mehr Bekleidung als nur eine Badeshort oder ein Bikini erforderlich um nicht alle Blicke auf sich zu ziehen oder gar anstößig zu wirken.

Blick auf das Bett im Doppelzimmer des Traders Qaryat Al Beri
Blick auf das Bett im Doppelzimmer des Traders Qaryat Al Beri

Zimmer
Das Traders Qarat Al Beri verfügt über 301 Zimmer und Suiten, verteilt über 9 Stockwerke. Im 9. Stock befindet sich der Traders Club mit 93 Zimmern. Der Traders Club bietet über den bereits sehr guten Annehmlichkeiten im gesamten Hotel hinaus, nochmals mehr Komfort und Bequemlichkeit. Hierzu zählen unter anderem Check –in und Check-out auf der Etage, Breitbandinternet, größerer Schreibtisch, Telefax, exklusives Frühstücksbuffet auf der Etage in der Club Lounge, Säfte, Erfrischungsgetränke, Tee und Kaffee den ganzen Tag über, Cocktails und Canapés von 18:00 – 20:00 Uhr, sowie ein erweiterter Concierge-Service.

Die Größe der Zimmer beträgt bei den Superior-Zimmern 32 qm, bei den Deluxe-Zimmern 48 qm und bei den Premier-Zimmern 52 qm. Wir waren in 2 Deluxe-Zimmern auf der 5. Etage untergebracht. Beim Betreten des Zimmers gelangt man in einen schmalen Flur, in dem auf der einen Seite der Kleiderschrank angeordnet ist und sich auf der anderen Seite der Zugang zum Bad befindet. Hinter dem Kleiderschrank mit integriertem Safe (kostenlos) schließt sich eine Kofferablage an, gefolgt von einem langen Tisch. Auf diesem steht der LCD-TV (ZDF und RTL als deutsche Programme), unterhalb ist die Minibar bzw. eine Anrichte mit Schubfächern angeordnet. Im Bereich des Schreibtisches befindet sich der Internet- Anschluss, sowie eine Schreibtischlampe.

Doppelzimmer im Traders Qaryat Al Beri
Doppelzimmer im Traders Qaryat Al Beri

Gegenüber dem Tisch, in einer Nische, sind das geräumige Bett und die 2 Nachttische angeordnet. Am Fußende des Bettes befindet sich eine Bank zum Ablegen der Kleidung.  Neben dem Bett gelangt man über eine Schiebetür auf den Balkon. Hier stehen ein kleiner Tisch und 2 Korbsessel.

Blick auf das Bett im Doppelzimmer des Traders Qaryat Al Beri (links Ausgang zum Balkon)
Blick auf das Bett im Doppelzimmer des Traders Qaryat Al Beri (links Ausgang zum Balkon)

Vom Balkon aus hat man besonders in den Abendstunden einen wunderbaren Blick auf den Creek, die erleuchtete Mussafah- Brücke, grün erleuchtete Minarette unzähliger Moscheen und andere erleuchtete Straßen und Gebäude. Überhaupt ist nachts alles sehr gut ausgeleuchtet, ob nun die 6- bzw. 8-spurigen Autobahnen nach Dubai oder Al Ain, Straßen, Häuser oder Geschäfte – in Deutschland, wo alle von Energieeinsparung reden, unvorstellbar.

Blick vom Balkon des Zimmers auf Abu Dhabi mit der Mussafah Brücke im Hintergrund
Blick vom Balkon des Zimmers auf Abu Dhabi mit der Mussafah Brücke im Hintergrund
Blick vom Balkon des Zimmers im Qaryat Al Beri über Abu Dhabi
Blick vom Balkon des Zimmers im Qaryat Al Beri über Abu Dhabi

Vervollständigt wird das Mobiliar von einem Schreibtischstuhl, einem Sessel, sowie einem kleinen Tisch, auf dem immer frisches Obst und zur Begrüßung eine Auswahl an Pralinen stand. Das Bad ist ebenso wie das Zimmer sehr geräumig. Hier finden wir eine Badewanne, ein WC, ein Bidet, ein Waschtisch und was wir als besonders angenehm empfanden, eine große separate Dusche. Oft findet man in den Hotels heute nur noch Duschabtrennungen in der Badewanne, was nicht nur sehr eng ist, sondern auch oft mit nicht ungefährlichen Rutschpartien verbunden ist.

Frisch gefüllter Obstkorb im Zimmer
Frisch gefüllter Obstkorb im Zimmer
Blick in das Bad des Traders Qaryat Al Beri
Blick in das Bad des Traders Qaryat Al Beri
Blick in das Bad im Traders Qaryat Al Beri
Blick in das Bad im Traders Qaryat Al Beri
Blick in das Bad des Traders Qaryat Al Beri
Blick in das Bad des Traders Qaryat Al Beri

Die Zimmer sind sehr gut ausgestattet, wenn gleich auch die modernen Möbel für unseren Geschmack etwas heller hätten ausfallen können um dem Zimmer noch mehr Frische zu verleihen.

Frische Blumen auf dem Schreibtisch
Frische Blumen auf dem Schreibtisch

Wir wollen an dieser Stelle nicht versäumen auch die wunderschönen Blumen zu erwähnen – zu unserer Zeit Lilien – die auf dem Tisch standen und natürlich immer Wohnlichkeit und Frische ausstrahlen. Selbstverständlich sind alle Zimmer klimatisiert, wobei Vorsicht geboten ist will man sich nicht beim permanenten Wechsel von Warm und Kalt gleich am ersten Tag einen Schnupfen holen.

Restaurant Afyä im Traders Qaryat Al Beri
Restaurant Afyä im Traders Qaryat Al Beri

Restaurant
Wie bereits eingangs unter Lobby erwähnt, gelangt man vom hinteren Bereich der Lobby aus in das Restaurant Afyä . Es ist das einzige Restaurant im Hause, aber für unser Verständnis vollkommen ausreichend, gibt es ja im benachbarten Shangri-La Hotel Qaryat Al Beri und in The Souk Qaryat Al Beri viele weitere Möglichkeiten bzw. Alternativen. Im Restaurant Afyä kann man das Frühstück einnehmen, zu Mittag oder zum Abend speisen.

Wir haben hier täglich zu unterschiedlichen Zeiten gefrühstückt und sowohl das Ambiente, den Service und auch die leckeren Speisen und Getränke in vollen Zügen genossen. Auch hier findet man wieder die Vielfalt der Gäste und so kann es passieren, dass am Nachbartisch Kundenkontakte geknüpft werden oder verhandelt wird, was wir aber keineswegs als störend empfunden haben.

Am Eingang wird man bereits vom netten Personal in Empfang genommen, welches sich höflich nach dem Wohlbefinden erkundigt. Dieses begleitet einen dann auch bis zum Tisch. Auf dem Weg wird man über den am Eingang erhältlichen Cocktail aus verschiedenem Obst und Früchten informiert und auch nach den Getränkewünschen gefragt. Anschließend kann man sich am reichhaltigen Frühstücksbuffet bedienen. So vielfältig wie die Gäste, so vielfältig sind auch die Speisen, um möglichst jedem Geschmack gerecht zu werden. So gibt es natürlich neben den üblichen Dingen zum Frühstück, wie Brot und Brötchen, alle erdenklichen Eierspeisen, Eierpfannkuchen und Waffeln, Marmelade, Honig, Müsli, Kuchen, gebratene Würstchen, gebratenes Gemüse, gebratene Pilze, frisches Obst auch einheimische Leckereien, die es zu probieren lohnt. Bei der Zubereitung vieler Speisen kann man zusehen oder aber auch sagen welche Zutaten man möchte. Ich habe besonders die lecker eingelegten Oliven und auch den in Öl eingelegten, herzhaften Käse zusammen mit einer Messerspitze diverser Marmeladen aus Datteln oder anderem Obst genossen. Auch der im Topf gebackene Brotpudding war hervorragend.

Der Service ist auch hier, wie in allen Bereichen des Hotels, hervorragend, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Permanent wird das Geschirr weggeräumt und neues Besteck vorgelegt, die Serviette ist sofern man den Tisch verlässt um weitere Speisen zu holen, wieder neu gefaltet, mehrmals wird geschaut ob noch ausreichend Getränke vorhanden sind, oder es werden frisch gepresste Säfte angeboten, es wird gefragt ob alles zur Zufriedenheit ist oder noch Wünsche erfüllt werden können, um hier nur einige Annehmlichkeiten zu nennen. Auch nach dem Frühstück wurde sich für unseren Besuch bedankt und ein angenehmer Tag gewünscht.

Blick über den Hotelpool im 1. Stock auf den Hoteleingang des Traders Qaryat Al Beri
Blick über den Hotelpool im 1. Stock auf den Hoteleingang des Traders Qaryat Al Beri

Pool/Fitnessbereich
Der Pool des Hotels befindet sich im ersten Stock und kann von 06:00 -20:00 Uhr genutzt werden. Er hat eine ordentliche Länge von ca. 20 m, in der Breite finden sicher 3 Schwimmer nebeneinander gut Platz. Die Temperatur lag während unseres Aufenthaltes je nach Tageszeit bei geschätzten 25-28 Grad und war für meinen Sohn und mich sehr angenehm, im Gegensatz zum Creek, dessen Temperatur mit weit über 30 Grad sicherlich der einem Bad in der Badewanne gleichkam und besonders bei meiner Frau große Begeisterung fand. Mein Sohn und ich haben den Pool jeden Morgen vor dem Frühstück genossen und etliche Bahnen geschwommen. Die Wasserqualität wird permanent überwacht, der Chloranteil scheint nicht so hoch zu sein wie in manchem deutschen Schwimmbad. Wir hatten den Eindruck, dass es eher etwas salziger und damit wesentlich angenehmer war.

Um den Poolbereich sind auf 3 Seiten Liegen mit Sonnenschirmen angeordnet, so dass man auch hier ein Sonnenbad nehmen, oder aber auch gut vor der Sonne geschützt, im Schatten, ein Buch lesen kann.

Während der gesamten Öffnungszeit des Poolbereiches steht ein Rettungsschwimmer zur Verfügung, welcher das Baden beaufsichtigt, aber auch die Wasserqualität prüft, Handtücher ausgibt bzw. die Liegen herrichtet.

Unmittelbar neben dem Poolbereich befindet sich der gut ausgestattete Fitnessraum mit diversen Möglichkeiten zum Ausdauer- oder Krafttraining.

Die Poolbar war während unseres Aufenthaltes geschlossen, da die Sommermonate wegen der großen Hitze nicht die Hauptreisezeit ist und unseres Erachtens somit der Poolbereich nur sehr wenig genutzt wird. Wir gehen davon aus, dass sich während der Haupreisezeit in den Wintermonaten mehr Gäste am Pool aufhalten und dann auch die Poolbar wieder geöffnet wird. Trotz geschlossener Poolbar muss man auf keine Annehmlichkeiten verzichten. Ein Wort zum immer freundlichen Rettungsschwimmer reicht und es wird umgehend das kühle Getränk oder der bestellte Snack an der Liege serviert.

Blick vom Wasser auf das Traders Qaryat Al Beri links und die Residenzen rechts
Blick vom Wasser auf das Traders Qaryat Al Beri links und die Residenzen rechts

Strand
Ebenso wie der gesamte Hotelkomplex Shangri-La erstreckt sich auch der Strand über eine Länge von ca. 1 km. Man kann hier aber nicht durchgehend im feinen weißen Strandsand spazieren gehen, da aufgeschüttete Steinwälle kleine Badebuchten bilden. Dieses hat sicher den Charme, dass man sich nicht wie an manch anderem Strand in einer großen Menschenansammlung wähnt und durch die Gespräche der Nachbarn oder laute Musik nicht zur Ruhe kommt. Die einzelnen Strandbuchten haben einen Hauch von Exklusivität und man fühlt sich hier zu keiner Zeit durch irgendetwas gestört. Zu unserer Zeit haben sich höchstens 15-20 Personen zur gleichen Zeit am Strand aufgehalten.

Wie bereits erwähnt besteht der Strand im vorderen Bereich aus feinem, weißen Strandsand. Wer das Gefühl von Sand zwischen den Zehen nicht mag, oder aber wem der Sand zu heiß ist, kann im hinteren Bereich auch auf gepflegtem Rasen liegen.

Blick auf das Traders Qaryat Al Beri vom Creek aus
Blick auf das Traders Qaryat Al Beri vom Creek aus

Wie im Poolbereich steht auch hier tagsüber ein Rettungsschwimmer zur Verfügung, der sich nicht nur um die Badeaufsicht, sondern auch sonst um das Wohl der Gäste kümmert. Bei der Ankunft wird man gefragt wo man liegen möchte, es werden dann die Handtücher (pro Person 2 Stück) zur Liege gebracht, der Sonnenschirm aufgespannt, gegebenenfalls ein weiterer dazu geholt, die Liegen mit einem Handtuch hergerichtet, oder aber auch ein Ascher herbeigeholt, sofern dieser benötigt wird. Jeglicher Versuch selber behilflich zu sein ist zwecklos, denn man hat das Gefühl es kränkt die Ehre des überaus freundlichen Personals.

Der Badebereich im Wasser ist abgegrenzt durch eine Leine mit kleinen Bojen und man sollte diesen auch nicht verlassen, will man sich nicht den Ärger des Rettungsschwimmers zuziehen. Auch ist es nicht ganz ungefährlich, da es außerhalb des Badebereiches im Creek Strömungen gibt und auch von den auf dem Creek sporadisch verkehrenden Jetskis eine Gefahr ausgeht.

Erstaunt waren wir über den doch nicht zu vernachlässigenden Tidenhub am Creek. Er beträgt schätzungsweise fast einen Meter, wobei in den Morgenstunden der niedrigste Wasserstand zu verzeichnen ist und dieser dann tagsüber permanent zunimmt. Der Strand selber fällt nicht steil, aber auch nicht sehr flach ab, die Wassertiefe nimmt mit jedem Schritt sukzessive zu. Der Untergrund im Wasser ist nicht so fest wie an der Ostsee, eher etwas weicher wie an der Nordsee, was wohl den Gezeiten geschuldet ist. Auch tritt man ab und zu auf kleine Schneckengehäuse die hier beheimatet sind, was beim ersten Mal etwas Unbehagen auslöst, dann aber mit dem nötigen Wissen schnell zur Normalität wird.

Oftmals haben wir den Strand auch zwischendurch für 1-2 Stunden verlassen, um spazieren zu gehen oder auch einen kleinen Snack in einem der unzähligen Restaurants einzunehmen. Wenn man dem Rettungsschwimmer Bescheid gibt, dass man wiederkommt, bleiben Handtücher oder aber auch andere Dinge am Platz bis man wieder zurückkommt. Selbstverständlich ist man auch bei der Rückkehr wieder sofort zur Stelle, um die Liegen oder den Sonnenschirm in die gewünschte Position zu bringen. Und sollte man zwischendurch das Gefühl haben das das Handtuch zu nass ist, so kann man es jederzeit gerne wechseln.

CHI The Spa at Shangri-La
CHI The Spa at Shangri-La

CHI The SPA at Shangri-la
CHI steht für den Wellnessbereich im Hotelkomplex Shangri-La. Die Einrichtung befindet sich in einem separaten Gebäude zwischen dem Souk und dem Hotel Shangri-La. Hier kann man sich bei speziellen Wohlfühlprogrammen, therapeutischen Anwendungen oder traditionellen Massagen entspannen. Alle Anwendungen basieren auf Heilmethoden aus dem Himalaya und China, welche den Körper als Energiesystem sehen, in dem Meridianlinien zu bestimmten Energiedruckpunkten führen. Stimulierung dieser Linien und Druckpunkte sollen zu Gesundheit und Vitalität führen.

Weitere Eindrücke können wir an dieser Stelle nicht wiedergeben, da wir mangels Zeit das CHI leider nicht genutzt, sondern nur informativ besucht haben.

Flaniermeile zwischen Hotelkomplex und Strand bei Nacht
Flaniermeile zwischen Hotelkomplex und Strand bei Nacht

Außenanlagen
Wie das Hotel selber, sind auch die Außenanlagen sehr gepflegt. Hierzu gehören die Zufahrten und Parkflächen, sowie die Grünflächen. Sicher darf man hier nicht Pflanzen und Blumen im Überfluss, wie zum Beispiel auf Madeira, erwarten. Dazu ist es einfach zu warm und es erfordert eine permanente Bewässerung. Dennoch findet man gerade auf der Rückseite des Hotelkomplexes, zwischen Gebäude und Strand, sowie auf den Steinaufschüttungen zwischen den Badebuchten, diverse Flächen mit Palmen und Blumen. Alles ist durch Gärtner perfekt in Form gebracht und mit Wasser versorgt. Bedingt durch die Wüstenlage Abu Dhabis und dem damit verbunden Staub in der Luft wirkt das Grün der Blätter von Palmen und Pflanzen jedoch etwas blasser als gewohnt, was aber keineswegs ein Manko ist. Zwischen diesen Grünanlagen und Springbrunnen kann man wunderbar von einem zum anderen Hotel bzw. zum Souk spazieren, oder aber im Schatten von Palmen auf einer Bank verweilen und die Seele baumeln lassen bzw. den Sonnenuntergang gegen 18:30 Uhr genießen.

Wassertaxi (Abra) im Hotelbereich
Wassertaxi (Abra) im Hotelbereich
Abra-Station am Shangri-La Hotel
Abra-Station am Shangri-La Hotel

Zu den Außenanlagen zählt auch ein sich zwischen den Gebäuden und unter Brücken schlängelnder, künstlicher Wasserkanal. Hier verkehren zwischen den einzelnen Einrichtungen des Hotels Wassertaxis (Abras), sicherlich besonders etwas für Kinder und Romantiker, die sich auf dem Kanale Grande in Venedig wähnen. Leider konnten wir die Abras nicht nutzen, da das Wasser zu Reinigungszwecken abgelassen war – schade.

Blick auf den Eingang des Souk`s Qaryat Al Beri von der gegenüberliegenden Straßenseite
Blick auf den Eingang des Souk`s Qaryat Al Beri von der gegenüberliegenden Straßenseite

The Souk Qaryat Al Beri
The Souk Qaryat Al Beri ist entgegen einer modernen Mall ein traditioneller arabischer Einkaufsmarkt mit über 6.200 m2 Fläche, verteilt über 2 Stockwerke. Seine typische arabische Architektur passt sich harmonisch in den gesamten Hotelkomplex ein. Hier gibt es diverse Geschäfte, ob nun für Gold, Kleidung, typische Kaschmir- Schals aus Indien, Antikes, Konfekt, oder Parfüm. Ebenso finden wir hier im 1. Stock die Wechselstube Al Fardan Exchange mit fairen Konditionen (entgegen der Abzocke am Flughafen) zum Umtausch von Euro in Dirham, sowie einen Einkaufsmarkt für Lebensmittel. Dieser bietet zu fairen Preisen alles was man braucht, angefangen von Getränken, über Obst, Gebäck, Taschentücher, Waschmittel, bis hin zu kosmetischen Artikeln. Wer mag, kann sich hier auch in einem abgetrennten Bereich setzen und einen kleinen Snack zu sich nehmen.

Natürlich fehlen in dem Souk auch nicht diverse Cafés und Restaurants, ob nun mit italienischer, afrikanischer, asiatischer oder einheimischer Küche. Wir waren zum Kaffee im Starbucks und zum Mittag in The Noodle House, einem Restaurant mit thailändischer Küche und Show Cooking, beide Einrichtungen wollen wir an dieser Stelle gerne weiter empfehlen.

Weitere Informationen: (http://soukqaryatalberi.com/)

Busfahrplan Hotelbus
Busfahrplan Hotelbus

Shuttle Bus
Die Hotels Traders Qaryat Al Beri, das Shangi-La Qaryat Al Beri und das benachbarte Hotel Fairmont Ba Al Bahr teilen sich einen Shuttle Bus, welcher mehrmals am Tag kostenlos nach Abu Dhabi oder auch am Nachmittag zur Ferrari World nach Yas Island verkehrt. Damit einem hier der Platz sicher ist, sollte man sich rechtzeitig an der Rezeption anmelden. Hier gibt es auch einen kleinen Busfahrplan für die Tasche, damit man die Abfahrtszeiten immer parat hat.

Haltestellen des Busses sind natürlich die zuvor genannten Hotels, die Sheikh Zayed Mosque, der Einkaufsmarkt Madenat Zayed, die Abu Dhabi Mall, sowie die Marina Mall. Der Bus hält zum Einsteigen auf der Rücktour immer an dem Platz wo man zuvor auch ausgestiegen ist.

Wenn man den Busfahrer freundlich fragt, ist der Ausstieg auch schon mal an einer anderer Stelle möglich, so lange diese nicht gänzlich von der Fahrtroute abweicht. So sind wir zwei Mal an der Abu Dhabi Bus Station ausgestiegen, um von hier mit dem Linienbus nach Dubai bzw. Al Ain weiter zu fahren. Eine Rückfahrt von hier ist natürlich nicht möglich.

Hoteleingang Traders Qaryat Al Beri
Hoteleingang Traders Qaryat Al Beri

Service
An dieser Stelle einen ganz herzlichen Dank an alle Mitarbeiter des Hotels, angefangen beim Portier, über die Hotelpagen, die Mitarbeiter an der Rezeption, den Zimmerservice, den Mitarbeitern an der Bar und im Restaurant, den Servicekräften am Pool- und Strandbereich, den Busfahrern des Shuttle Busses, bis hin zum Management. Wir haben uns hier von Beginn an sehr wohl gefühlt und waren auch über den gesamten Aufenthalt angetan von dem hervorragenden Service. Alle waren zu jeder Tageszeit überaus freundlich, haben uns mehrmals am Tag gefragt ob es uns gut geht, alle unsere Fragen wurden zufriedenstellend beantwortet und alle haben trotz der sicherlich nicht wenigen Arbeit immer Ruhe ausgestrahlt.

Gleich bei unserer Ankunft durften wir an der Rezeption die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft erfahren. Da wir den Nachtflug genommen hatten, waren wir bereits gegen 08:00 Uhr im Hotel angekommen und hätten hier in der Lobby normalerweise bis 14:00 Uhr auf unserer Zimmer warten müssen. Das freundliche Personal an der Rezeption telefonierte aber sofort mit dem Zimmerservice und da die Zimmer bereits fertig waren konnten wir sie auch sofort beziehen, ohne Mehrkosten!

Hervorragend fanden wir, dass permanent gekühltes Wasser in Flaschen auf dem Zimmer, oder auch am Strand bzw. dem Pool kostenlos zur Verfügung stand. Des Weiteren sei das permanente Auffüllen des Obsttellers auf dem Zimmer genannt, oder auch die Etagere mit Pralinen zur Begrüßung.

Für alle, die nicht so gut zu Fuß sind bzw. alle die nicht gerne bei der Hitze laufen und ins Schwitzen kommen, sei an dieser Stelle auch erwähnt, dass man sich jederzeit mit dem Club Car zwischen den einzelnen Bereichen des Hotelkomplexes kostenlos chauffieren lassen kann. Ein freundliche Nachfrage bei der Rezeption oder beim Portier genügt und wenige Minuten später fährt der Hotelpage mit dem Club Car vor.

Ein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle Twinky Posa. Sie war bei der Zimmerreservierung behilflich und hat uns auch bei einer Führung vor Ort persönlich einen Einblick in den gesamten Hotelkomplex verschafft, ob nun in die Residenzen, den Wellnessbereich CHI oder eine der zwei 700 qm großen Suiten des Shangi-La.

Beeindruckend war nicht nur die Größe und Ausstattung der Suiten, sondern auch der  grandiose Ausblick von der Terrasse in den Abendstunden auf Abu Dhabi und der größten und schönsten Moschee die wir bislang gesehen haben, der Sheikh Zayed Grand Mosque.  Sie erstrahlt abends im leicht bläulichen Licht und wirkt mit Ihren 80 Kuppeln und fast 1.200 Säulen einfach majestätisch. Leider ist sie nur noch vom Shangri-La aus zu sehen, der Blick vom Traders wird durch den Bau eines neuen Hotels auf der anderen Seite des Creeks versperrt.

Blick vom Strand des Traders Qaryat Al Beri auf die gegenüberliegende Seite des Creeks mit dem neuerbauten Westin Hotel
Blick vom Strand des Traders Qaryat Al Beri auf die gegenüberliegende Seite des Creeks mit dem neuerbauten Westin Hotel
Blick von der Suite des Shangri-La Hotels auf die Sheikh Zayed Grand Mosque
Blick von der Suite des Shangri-La Hotels auf die Sheikh Zayed Grand Mosque
Blick über den Hotelpool im Shangri-La Hotel auf die Sheikh Zayed Grand Mosque
Blick über den Hotelpool im Shangri-La Hotel auf die Sheikh Zayed Grand Mosque

Auch für das Angebot uns bei weiteren Unternehmungen behilflich zu sein und das leckere Mittagessen im Restaurant Sofra bld des Shangri-La Hotels an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank.

Auf Wiedersehen
Auf Wiedersehen

Fazit
Es war ein wunderbarer und unvergesslicher Urlaub, nicht nur weil wir wieder einmal gemeinsam mit unserem Sohn unterwegs waren, sondern weil uns auch Land und Leute begeistert haben.

Das Hotel Traders war dabei ein idealer Ausgangspunkt für unsere Erkundungen und hat den Gedanken des Shangri-La aus James Hiltons Roman „Der verlorene Horizont“, an einem fremden Ort Ruhe von der Hektik des Alltags zu finden, ohne auf Annehmlichkeiten zu verzichten, hervorragend umgesetzt.

Sehr gerührt waren wir auch von der Überraschung am letzten Tag unseres 11-tägigen Aufenthaltes, als uns nach dem Frühstück im Restaurant Afyä ein wunderschöner Teller mit einem kleinen Kuchen serviert wurde. Der Teller enthielt die Aufschrift „see you!“, was soviel heißt wie „Auf Wiedersehen!“, „Bis später!“ oder auch „Wir sehen uns!“ Es hat uns prima gefallen und nochmals Dank an alle die daran Anteil hatten.

WIR WERDEN GERNE WIEDERKOMMEN!

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