Die Lüneburger Heide – eine malerische Landschaft im Norden Deutschlands

(Werbung für Cadillac) Einrahmt von der Elbe und der Aller, erstreckt sich die Lüneburger Heide mit einer Fläche von über 1.000 Quadratkilometern und verbindet die Norddeutschen Metropolen Hamburg, Bremen und Hannover. Diese einzigartige Vegetation bedeckte früher den größten Teil von Norddeutschland und ist heute leider nur noch stellenweise anzutreffen. In geschützten Reservaten, wie dem Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, werden die Flächen gepflegt und vor dem Aussterben bewahrt. Zu jeder Zeit des Jahres entfaltet die Lüneburger Heide eine eigene, zauberhafte Kulisse, die einen bleibenden Eindruck bei Groß und Klein hinterlässt.

Die Besonderheiten des Pietzmoores

An einem schönen Wochenende zog es uns in den Süden der Lüneburger Heide, dem Pietzmoor, welches zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Umgebung gehört. Das bei Schneverdingen gelegene Reservat ist bereits über 8.000 Jahre alt und hat bis heute zahlreiche historische Momente überlebt. Allerdings trägt die unaufhörliche Zerstörung der Natur durch den Menschen, beispielsweise in Form der Klimaerwärmung, dazu bei, dass diese malerische Landschaft eingeht. Heutzutage bedeckt das Piezmoor nur noch 2,5 Quadratkilometer der Lüneburger Heide. Dank einer glücklicherweise positiv verlaufenen Renaturalisierung der Landschaft, kann das Moor sich nun wieder ausdehnen und erreicht eines Tages möglicherweise sogar seine ursprüngliche Größe. 

Viele Menschen, und so auch wir, flüchten sich in diese Gefilde, um einfach mal die Seele baumeln zu lassen, sich ihrer Wurzeln bewusst zu werden und neue Energie zu tanken. Egal, welche Jahreszeit man sich für den Besuch des Pietzmoores aussucht, die Reise wird garantiert ein absolutes Highlight. Auf dem rund 5 Kilometer langem Wanderweg können Naturliebhaber eines der ältesten Naturwunder Deutschlands bestaunen. Dieser Weg führt mitten durch die malerische Landschaft und ist mit massiven Bohlenstegen ausgelegt, die auch die Mitnahme eines Kinderwagens problemlos ermöglichen. So kann sich die ganze Familie an der wunderschönen Kulisse erfreuen. Auf dem Weg durch das Pietzmoor passieren wir 10 Tafeln, die Auskünfte über die Flora und Fauna, ebenso wie über die geschichtlichen Hintergründe der Landschaft preisgeben.

Das Hotel Schäferhof – Geheimtipp unter den Naturliebhabern

Nach der Wanderung sind wir hungrig und kehren im Schäferhof ein, der sich hervorragend für eine Rast eignet. Das urige Hotel bietet seinen Gästen 44 Betten in 21 individuell eingerichteten Zimmern und lädt zum Entspannen ein. Die wahre Spezialität des Hotels sind jedoch nicht die Unterkünfte, sondern die saisonal wechselnde Küche. Egal, ob Sie Gerichte a la Carte oder ein umfangreiches Buffet bevorzugen – im Hotel Schäferhof finden sie alles. Dabei ist das Ambiente perfekt auf das Motto „Lüneburger Heide“ angepasst und mit Stoffen und Accessoires in passenden Farben und Materialien dekoriert. Der Schäferhof ist in jedem Falle ein Geheimtipp für alle Besucher der Lüneburger Heide und insbesondere des Pietzmoores. Wir entscheiden uns an diesem Tag für die Hochzeitssuppe und eine Ofen-Süßkartoffel mit Sour Cream  und Salat.

Unser Weggefährte: Der Cadillac XT5 Crossover

Für unsere Familienausflüge testen wir immer wieder gerne verschiedene Fahrzeuge, um diese auf Familientauglichkeit zu prüfen. Wichtig hierbei sind uns vor allem Platz, Sicherheit und ein gutes Fahrgefühl.

Platzangebot

Hier bietet der Cadillac XT5 eine ganze Menge und verbirgt hinter der Kofferraumklappe einen großen Laderaum. Wie auf den Bildern zu sehen, passt ein Kinderwagen ohne Probleme komplett hinein, ohne dass man Räder oder sonst etwas abbauen muss. Gerade im Alltag ist dies sehr praktisch, da man selten Lust hat, den Kinderwagen jedes Mal zu demontieren.

Für eine längere Reise bietet der Cadillac XT5 ebenfalls genug Platz, wenn man die Räder des Kinderwagens abmontiert. Dann finden noch bequem zwei große Koffer sowie Kleinkram ihren Platz.

Praktisch ist auch die 40/20/40 teilbare Rücksitzbank, die einem es flexibel ermöglicht das Ladevolumen zu erweitern. Die Rückbank lässt sich natürlich umklappen, aber auch nach vorne und hinten verschieben – für mehr Beinfreiheit oder mehr Ladevolumen. Weiterhin als nützlich erwiesen hat sich die elektrische Heckklappe, welche sich mit einer Fußbewegung öffnen lässt.

Wie für einen Ami zu erwarten, ist auch der Innenraum sehr groß und bietet ein großzügiges Platzangebot. Die erste Sitzprobe vermittelte sofort ein behagliches und wohliges Gefühl, so als würde man sich zu Hause auf sein Sofa setzen. Dank perforierten Einsätzen in den Komfortsitzen und einer Sitzbelüftung kommt man auch an heißen Tagen nicht ins Schwitzen, sondern hat immer ein angenehmes Sitzgefühl. Eine Sitzheizung ist selbstverständlich ebenfalls vorhanden.

Auch auf der Rückbank sitzt man sehr bequem und lange Strecken sind kein Problem – zumindest für kleine Personen unter ca. 1,80 Metern Körpergröße. Mit 1,90 Metern Größe hatte ich allerdings so meine Probleme. Ich stieß an die Decke und auch mit meinen Knien war ich im Vordersitz versunken. Hier hätten wir mehr erwartet. Auf die Sitzbelüftung muss man auf den hinteren Plätzen verzichten.

Sicherheit

Bereits rein subjektiv vermittelt der Cadillac XT5 ein gutes Sicherheitsgefühl. Die hohe Sitzposition sorgt für eine sehr gute Übersicht und die alleinige Größe des Fahrzeugs sorgt für ein sichereres Gefühl.

Darüber hinaus spendierte Cadillac dem XT5 aber eine Vielzahl von Assistenzsystem, die für ein hohes Maß an Sicherheit sorgen. Hierzu zählen unter anderem:

  • Abstandsanzeige
  • Verkehrszeichenerkennung
  • automatische Fernlichtregulierung
  • Spurhalteunterstützung
  • adaptive Geschwindigkeitsregelanlage
  • automatische Bremsung mit Fußgängererkennung vorne
  • automatische Bremsung beim Rückwärtsfahren
  • Toter-Winkel-Assistent und Querverkehrswarnung
  • Automatische Aktivierung der Warnblinker bei Notbremsungen
  • Head-Up Display

Lediglich die automatische Bremsung reagierte des Öfteren etwas unerwartet und bremste den Wagen auch ohne erkennbares Hindernis ein. Das war etwas seltsam.

Fahrgefühl

Insgesamt vermittelt der Cadillac XT5 ein angenehmes Fahrgefühl. Der Touring-Modus eignet sich für Alltagsfahrten bzw. lange Reisen. Die Abstimmung von Getriebe und Dämpfung ist auf Komfort eingestellt und somit perfekt zum Dahingleiten. Der Sport-Modus hingegen sorgt für ein strafferes Fahrwerk und ein besseres Ansprechverhalten. Die perfekte Option für einen dynamischen Ritt über die Landstraße. Der Snow-/Ice-Modus sorgt für beste Traktion auch bei widrigen Bedingungen.

Der 3,6L-V6 Motor mit 314 PS und 368 Nm sorgt zudem für druckvollen Vorschub. Lediglich die kombinierte 8-Gang-Automatik war für mein Gefühl etwas zu nervös. Ein leichter Tritt auf das Gaspedal und schon schaltet sie meistens 2-Gänge hinunter. Dies ist sicherlich auch systembedingt so, denn ein Saugmotor braucht eben Drehzahl, damit er Dampf macht. Aber insgesamt habe ich es als leicht störend empfunden.

Highlight fürs Kind

Ein Highlight für unser Kind, aber auch für uns, ist das großflächige Panorama- bzw. Sonnendach. Dieses sorgt für einen hellen Innenraum aber auch für eine gute Aussicht.

Fazit

Insgesamt bringt der Cadillac XT5 alles mit, was es zu einem sehr guten Familienauto braucht. Für mich vermasseln zwei Punkte den Gesamteindruck. Zum einen das Problem, dass ich hinten nicht sitzen kann. Dies kommt gar nicht selten vor, dass ich hinten beim Kind sitze und meine Frau fährt. Zum anderen der Verbrauch des Motors, welcher laut Norm bei 10 Litern liegt, während unseres Tests sich aber bei rund 11,5 eingependelt hat. Das ist definitiv etwas zu viel. Sicherlich würde ihm auch ganz gut ein 200 PS Diesel Motor stehen.

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